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LWG Lausitzer Wasser
GmbH & Co. KG
Berliner Straße 20/21
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"Kunstabend im Wasserturm" war ein großer Erfolg
... und wurden herzlich begrüßt von Anette Lehmann-Westphal als Vertreterin der KUNST.FABRIK Cottbus und von LWG-Geschäftsführer Reinhard Beer.
... wie die Werke von Sieglinde und Klaus Schöbel, die nun in Kürze auch im LWG-Hauptsitz in der Berliner Straße zu sehen sein werden.
Von Anette Lehmann-Westphal, Malerin und Projektleiterin der KUNST.FABRIK Cottbus
Am 7. September trafen sich Kunst und Wirtschaft, um mit dem ersten „Kunstabend im Wasserturm“ auch die erfolgreiche Serie „Galerist für einen Tag“ der KUNST.FABRIK fortzusetzen.
Etwa zweihundert Gäste aus Cottbus und Umgebung nutzten die Chance, nicht nur dieses interessante technische Denkmal von innen zu sehen, sondern sie staunten und erfreuten sich auch an dem, was sich Künstler und Kreative auf Einladung der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co.KG hatten einfallen lassen.
Kunst für die Wirtschaft anwendbar zu machen, war das erklärte Ziel des Abends. Es galt zu zeigen, was man mit dem Thema Wasser in kreativer Manier anfangen kann, um letztendlich die eigene Kreativität auch in „Bares“ umwandeln zu können.
Malerei und Musikcollagen von Susanne Kruse begrüßten den Besucher zuerst. Drei große handgemalte Banner hingen von der 6m hohen Decke im Erdgeschoss und zogen den Blick unweigerlich auf sich. Außerdem konnte man sich bei ihr auch über ein breites Angebot kunsttherapeutischer Projekte informieren.
Die hochwertigen, handgefertigten Teddys von „Cotti Kuschel“ sonnten sich auf „Treibholz“ und am Strand, als wäre das ihre Lieblingsbeschäftigung.
Über die Teilnahme in der KUNST.FABRIK konnte Erika Säcker in der Burgstrasse inzwischen zu einer erfolgreichen Selbstständigkeit finden.
Nik, der verrückte Professor, brachte in seinem Labor Wasser zum Leuchten und an der „Wasserbar“ des Galeristen konnte man sich für den Aufstieg in die nächsten Etagen fit machen.
Von textilen Experimenten aus hochwertigen Naturfaserstoffen von Cornelia Werner über die Ausstellung „Wasser im Bild“ von Anette Lehmann-Westphal ging es zur Schmuckdesignerin Simone Hamm, die Schmuckkunst „Von Eis bis heiß“ eigens für diesen Abend kreiert hatte.
Der Aufstieg durch den Turm wurde begleitet von einer Klanginstallation von „Kelle“ (Markus Reichelt) und Mark Krüger; die Wahrnehmung eines Fisches unter Wasser, fallende Wassertropfen, Geräusche von Tieren, die am Wasser leben...“Steter Tropfen“ hieß die Klanginstallation und ist als Video zum Hören und Sehen käuflich zu erwerben, denn eine Videoinstallation von Maik Fengler und Mark Krüger ergänzte das Projekt.
Visuell wurden die Besucher auch bei Steffen Krahl mit Fotografie und Klaus und Sieglinde Schöbel mit Öl-und Acrylmalerei rings um die Cottbuser Spree angezogen. Die Bilder der drei Künstler sind vom12. September bis Ende November als Folgeausstellung im Hauptsitz der LWG in der Berliner Strasse 20/21 zu sehen.
Wem von den vielen Wendeltreppen schwindlig war, konnte sich auf der „Poetischen Relaxinsel“ im letzten Geschoss hinlegen und erholen. Ca. 600 grafische Zeichen entwickelten unter UV-Licht ihre volle Poesie (Anette Lehmann-Westphal).
Ein witziger, spritziger Film von Matthias Lehmann bestätigte, dass ein Knüppel als Tanzpartner ein durchaus hinterhältiger und krimineller Geselle sein kann.
Im Außenbereich wurde das Thema „Wasserdampf und Feuergeist“ dann durch Matthias Lehmann verifiziert, indem sich beim Schaubrand Feuer, Wasser und Ton in Keramik verwandeln.
Außerdem waren auf allen Etagen die inzwischen auch international arbeitende Schauspieltruppe „Panthelos“ mit ihrer Interpretation von Wasserdampf und Feuergeist zu erleben. Hinter der Gestalt von Matrose, Nixe und Feuergeist verbargen sich die Namen Ronne Noack, Katharina Dörfel und Joana Tschirlich. Stullinchen Knäcke alias Sandra Kuckel erfreute die Besucher mit ihrer unvergleichlichen Pantomime.
Die Nixen Clara, Sophia, Luci und Florentin vom Pückler-Gymnasium leiteten auf zauberhafte Weise die Besucher auf den einzelnen Etagen.
Der Abend war für alle Gäste ein Erlebnis und für alle Beteiligten ein voller Erfolg und eine gelungene Kooperation. Zahlreiche Kontakte wurden angebahnt und das eine oder andere Ausstellungsstück fand einen neuen Besitzer.
Großes Lob und Dank an alle Beteiligten, die den Abend unvergesslich gemacht haben.
