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Versorgungsgebiete/Wasserqualität

Sauberes Trinkwasser in der Lausitz

Biologielaborantin Stefanie Gerth von der Aqua Service Schwerin (AQS) bei der Untersuchung einer Trinkwasserprobe im Auftrag der LWG (Foto: SPREE-PR/Archiv)
Biologielaborantin Stefanie Gerth von der Aqua Service Schwerin (AQS) bei der Untersuchung einer Trinkwasserprobe im Auftrag der LWG (Foto: SPREE-PR/Archiv)

Im Lausitzer Trinkwasser gibt es keine Belastungen mit Coli-Bakterien. „Diese Fälle sind in Deutschland relativ selten, auch wenn man sie nicht generell ausschließen kann“, so Dr. Lothar Bohm, Mitarbeiter im Technischen Büro der LWG Lausitzer Wasser GmbH & Co. KG. „Allerdings sorgen wir bei der LWG durch eine Vielzahl von Sicherheitsmaßnahmen bei der Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserverteilung auch dafür, dass die strengen Hygienevorschriften kontinuierlich eingehalten werden. Dies kontrollieren wir durch rund 350 Probeentnahmen im Jahr.“
Die Proben werden an verschiedenen Stellen – z. B. an Pegeln, Brunnen, im Wasserwerk und im Trinkwasserrohrnetz – entnommen und auf ca. 6.000 Einzelparameter untersucht. „Allein diese Zahl und die fast tägliche Beprobungen bestätigen die Aussage, dass Trinkwasser das bestuntersuchte Lebensmittel in der Bundesrepublik ist“, hebt der Wasserfachmann hervor. Zugleich betont Dr. Bohm auch, dass das alleinige Auftreten von Coli-Bakterien unbedenklich ist. Denn die gesetzlich festgelegten Grenzwerte sind so bemessen, dass eine Überschreitung noch keine Gefahr darstellen muss. Sie sind stattdessen ein Signal, um nach den Ursachen der Verunreinigung zu suchen, diese abzustellen und parallel schnellstens Gegenmaßnahmen, z. B. durch Spülung von Versorgungsleitungen oder Desinfektion des Trinkwassers mit Chlor, einzuleiten. „Dennoch liegt unser Hauptaugenmerk auf Vorsorge, Vorsorge und nochmals Vorsorge, um das Eindringen jeder noch so kleinen Menge von Coli-Bakterien oder anderen Verunreinigungen ins Trinkwasser von vornherein zu verhindern.“